blog: Realitätscheck Buchkauf

Wie in "What Amazon did" angedeutet, werde ich nicht warm mit dem lokalen Buchhandel. Ich lese englische Bücher gerne im Original - nicht nur, weil das viel hipper wirkt, sondern auch, weil ich lesen will, was der Autor geschrieben und nicht was der Übersetzer daraus gemacht hat. Außerdem mag ich die Ästhetik des Englischen. Englisch liest sich angenehm, einen fähigen Autor vorausgesetzt. Ich bin zudem so sprachfest, dass ich die meisten englischen Texte problemlos verstehe (Danke, Serienkonsum). Aber gerade diese englischen Bücher bereiten Besorgungsschwierigkeiten. Deswegen stelle ich mir die Frage:

Welche Vorteile hat der lokale Einkauf gegenüber Amazon?

Insgesamt komme ich damit zu einem eher negativen Ergebnis. Das einzige Änderungspotential sehe ich hier bei den Lesungen - ansonsten gibt es für mich keinen Grund mehr, die Titel nicht einfach per Mausklich zu bestellen. Und dennoch scheint die Mär vom edlen Buchverkäufer nicht sterben zu wollen...

PS: Bei einem lokalen Buchhändler gesehen: Die Buchkategorien "Frauen" und bei den Kinderbüchern "Boys only". Inklusive Präsentation von kreativ-künstlerischen Büchern für Mädels (Design, Malen, Fotografie) und handwerklichen Büchern für Jungs (wie baue ich cooles Zeug). Find ich gedanklich nicht zeitgemäß.

PPS: Durchaus beeinflusst von diesem Blogpost

[Update 13.09.2016: Formulierung gestrafft]

[Update 18.06.2017: Link in PPS durch archive.org ersetzt]

2015-02-14 22:51